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Posts tagged ‘Font’

Happy New Type 2013

Januar 9th, 2013

Alexandra

v2d_Typodarium

Hach! Das Jahr fängt ja gut an. Unsere geschätzte Kollegin und Freundin Maren Martschenko (aka zehnbar) hat uns zum Jahresbeginn wieder ein wunderschönes Typodarium verehrt.

Der Abreißkalender aus dem Hause Verlag Herrmann Schmidt Mainz erscheint mittlerweile zum fünften Mal. Diesmal in leuchtendem Rot. Und wie schon im letzten Jahr wird uns das schöne Stück durch das Jahr begleiten und für die richtige Typo-Inspiration sorgen. Ganz herzlichen Dank, Maren!

Typografisches Fundstück

November 27th, 2012

Alexandra

Heute gibt es zwischendurch mal ein typografisches Fundstück. Entdeckt haben wir es in der Nähe der Eisenbahnunterführung in Sendling. Handlettering finden wir ja immer toll. Hier mit einer auffälligen Aufforderung. Wir würden sagen: vielleicht nicht gleich tot lachen, aber ein wenig schmunzeln, kichern, lächeln oder grinsen sollte doch drin sein.

 

Typewalk von zwei – Leipzig

Juni 19th, 2012

Alexandra

Auch Leipzig hat typografisch einiges zu bieten. Im Vergleich zu unserem Typewalk durch München, fiel als erstes auf, dass handgemachte Typografie seltener zu finden ist. Dafür gibt es pompöse Schriftzüge auf vielen der stattlichen Altbauten. Wir vermuten, das hat etwas mit Leipzigs Geschichte als wichtiger Messestandort zu tun. Plakative Typografie war schon immer gefragt. Und zum Teil ist diese aus den vergangenen Jahrzehnten erhalten geblieben. Sie mischt sich nun optisch ansprechend mit moderner Plottbeschriftung und Neonröhren auf alten Fassaden. Schön finden wir.

Baderäume am Bahnhof.

Die Milchbar Pinguin gab es samt rosafarbenem Schriftzug bereits zu DDR-Zeiten. Farblich passendes Licht spiegelt sich in den Fenstern.

Jugendstil-Schattenwurf im Café Riquet.

Tradition und Fortschritt, Brüder!

Und zwar in aller Welt!

Himmlische Eisarena.

Ein Hotel – ein eigener Kosmos.

Typo-Kombinat auf Gelb.

Die Messehalle Nr. 7 auf dem alten Messegelände berherbergt inzwischen eine Soccerworld.

Die Nr. 6 nebenan hingegen glänzt noch unberührt in der Abendsonne.

Dazwischen hat Uwe in Form von Containern Stellung bezogen.

Güldene Schrift an güldener Tür.

Güldene Serifen an grauer Fassade.

Leuchtendes a am Centraltheater.

Fassade des alten Elektricitætswerks.

17 geteilt durch 2.

Wir auch!

 

Schrift in der Buchgestaltung

März 30th, 2012

Claudia

Im Februar haben wir erste Einblicke in das von uns gestaltete Buch Kinderbuch gegeben. Aber ein Buch besteht ja oftmals nicht nur aus Bildern, sondern vor allem aus Text. Und der muss gut lesbar und dafür in passender Typografie gesetzt sein.
Für „Kuschelgetuschel“ haben wir uns für zwei Schriften entschieden. Die Überschriften der Spiele sind in „Deibi“ gesetzt. Sie ist eine Free-Font von dem spanischen Designer Wete. Die handgezeichneten Buchstaben wechseln verspielt zwischen Groß- und Kleinbuchstaben. Eine Schrift, die Spaß macht und in der man immer wieder Neues entdeckt, wie Varianten der einzelnen Buchstaben (im Bild die Rs und Ls). Sie machen das Schriftbild wunderbar lebendig.

Für den Fließtext wählten wir Skolar, eine Serifenschrift von David Březina. Er hat die Schrift für schulische, bzw. akademische Texte in vielen unterschiedlichen Sprachen entwickelt. Die Buchstaben haben eine gewisse Eigenständigkeit, sind allerdings nicht zu auffällig gestaltet.

Dass die Schrift auch bei kleingeschriebenem Text gut lesbar ist, hängt mit der relativ großen große x-Höhe (Höhe der meisten Kleinbuchstaben, wie beim x) und den Höhenunterschieden zwischen Großbuchstaben und den Oberlängen der Kleinbuchstaben wie l, b oder d zusammen. Durch fein herausgearbeitete Verschiedenheiten der einzelnen Zeichen und die variierenden Strichstärken können auch Leseanfänger diese Schrift leicht lesen, weil die Buchstaben für sie gut unterscheidbar sind.

Toll finden wir zudem: Skolar ist mannigfaltig einsetzbar, da sie 132 Sprachen (unter anderem Kyrillisch und Griechisch) unterstützt und auch als Webfont erhältlich ist. Einem russischen oder griechischen Kuschelgetuschel steht typografisch gesehen also nichts mehr im Wege!